Kirchen Dresden

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Dresden hat über eine halbe Million Einwohner und etwa 65 Kirchen. Die meisten Gotteshäuser sind außerhalb der Innenstadt in den Stadtteilen. Die Mehrzahl der Kirchen in Dresden ist evangelisch. Wie überall in Ostdeutschland sind nur wenige Einwohner Mitglied einer Kirche, nur etwa 20% der Dresdner.  Etwa 80% der Kirchenmitglieder sind evangelischen Glaubens, unter 20 Prozent katholisch. Oder anders ausgedrückt: Unter den 550.000 Einwohner von Dresden sind etwa 85.000 Protestanten und nur 25.000 Katholiken.

In der Innenstadt von Dresden gibt es drei sehr bekannte Kirchen. Es sind die weltberühmte Frauenkirche, die Hofkirche am Schloss in der Altstadt sowie die Kreuzkirche am großen Platz Neumarkt.

Frauenkirche 

Die Frauenkirche Dresden ist weltbekannt. Die große Kirche in der Altstadt am zentralen Platz Altmarkt wurde bei den verheerenden Luftangriffen im Februar 1945 zerstört.

Jahrzehntelang lagen die Trümmer am Boden. In der DDR fehlten das Geld und die Arbeiter um die Kirche wieder aufzubauen. Dies gelang erst nach der Wende, auch mit vielen Spenden.  >>> Unser Artikel über die Frauenkirche

Hofkirche

Auch die Kirche am Schloss im Herzen der Altstadt nahe der Elbe wurde im Zweiten Weltkrieg von Bomben getroffen. Die Hofkirche wurde schon in der DDR wieder aufgebaut.

Es ist eine katholische Kirche, erbaut von August dem Starken  >>> Unser Artikel über die Hofkirche

Kreuzkirche

Die große Kirche ist direkt am Altmarkt unweit der Altstadt. Es ist die Hauptkirche der evangelischen Gläubigen in Dresden. Schon seit dem 13. Jahrhundert steht an der Stelle eine Kirche. Sie wurde mehrmals neu gebaut oder stark umgebaut. Zum Bespiel brannte die Kreuzkirche 1897 aus und musste neu aufgebaut werden. Auch im 2. Weltkrieg wurde die Dresdner Kreuzkirche zum großen Teil zerstört. Seit etwa 1388 heißt das Gotteshaus Kreuzkirche. Seit 1538, nach der Reformation, ist es eine evangelische Kirche. Interessant in dem quadratischen Kirchenbau ist zum Beispiel der Altar und die Orgel. Die Kreuzkirche Dresden ist tagsüber offen, man kann ohne Eintritt zu bezahlen einfach hineingehen. In einem Nebenraum ist eine kleine Fotoausstellung zu den Bombenangriffen der Alliierten auf Dresden im Jahr 1945.

Annenkirche

Diese schöne Kirche ist etwas westlich der Altstadt von Dresden. Die Annenkirche wurde zum ersten Mal 1578 bereits als evangelischen Kirche errichtet. Die heutige Annenkirche wurde 1769 vollendet, nachdem ist die erste Annenkirche im 7-jährigen Krieg zerstört wurde,

Dreikönigskirche

Die Dreikönigskirche ist die bekannte Kirche auf der anderen Seite der Elbe in der Dresdner Neustadt. Wie fast alle wichtigen historischen Gebäude in Dresden ist auch die Dreikönigskirche aus Sandstein aus dem Elbtal. Das Gebäude ist aus dem 15. Jahrhundert, auch diese Kirche wurde im 2. Weltkrieg zerstört. Sie wurde in den letzten Jahren der DDR (1980er Jahre) wieder aufgebaut. Nach der Wende tagte mehrere Jahre der Landtag von Sachsen in der Dreikönigskirche Dresden.

Garnisonskirche

Diese mächtige Kirche wurde für die Soldaten der Sächsischen Armee in den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts errichtet. Die Dresdner Garnisonkirche St. Martin ist in der nördlichen Alberstadt. Hier ist der wohl größte Komplex von Kasernen, der je in Deutschland gebaut wurde. Sehr großer Kirchenbau.

Russisch-Orthodoxe Kirche

Diese schöne Kirche im Stadtteil Südvorstadt wurde 1874 vollendet.

Bis heute ist die Russisch-Orthodoxe Kirche das Gotteshaus der orthodoxen Russen in Dresden. Derzeit sind dies ungefähr 1000 Personen. Die Kirche ist einen knappen Kilometer südlich des Hauptbahnhofs von Dresden.

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